Heilpraktiker/in

Ein Beruf mit Zukunft

 

Berufsbild

Der Berufsstand des Heilpraktikers ist auf einer langen Tradition begründet. Die Naturheilkunde und andere ganzheitliche Verfahren haben sich zu einem lebendigen Teil des Gesundheitssystems entwickelt. Neben dem Arzt ist nur dem Heilpraktiker, als zweitem gesetzlich geschützem und anerkanntem Beruf, die selbständige Diagnosestellung und Behandlungswahl erlaubt. Immer mehr Krankenkassen bieten die Abrechnung unserer Dienstleistungen an.

Dies setzt einerseits eine seriöse und hochwertige Ausbildung vorraus und ist andererseits eine wunderbare, erfüllende Aufgabe. Heilpraktiker arbeiten ganzheitlich,  sie betrachten den Menschen in seiner Einheit und nicht nur einzelne Symptome oder Organe. Die Behandlung eines Patienten läuft, im Vergleich zu einem Arztbesuch, in der Regel in einer wesentlich entspannteren Atmosphäre ohne Zeitdruck ab.
 
Kürzungen im gesetzlichen Kassensystem, der Arzt, der im 7-Minuten-Takt arbeiten muss, die Entwicklung der Krankenhäuser zu wirtschaftlich orientierten (Gesundheits-?)Fabriken und nicht zuletzt die beständige Weiterentwicklung naturheilkundlicher Methoden geben dem Heilpraktiker einen berechtigten Platz im Medizinsystem. Millionen von Menschen vertrauen sich heute Heilpraktikern an. Dieser ungebrochene Trend  sorgt für gesicherte Zukunftsperspektiven unseres Berufes mit Berufung.

 

Ihre Möglichkeiten

Grundsätzlich stehen die Lehrgänge der Medica Vita Schule jedem Interessierten offen. 

Sie benötigen keine medizinische Vorbildung oder bestimmte Schulabschlüsse. 

Sie können jederzeit entscheiden, ob Sie 

  • die Heilkunde für sich selber aus Freude und Interesse erlernen möchten. 
  • die staatliche Prüfung ablegen, um sich beruflich als Heilpraktiker zu verwirklichen. 
  • nach der Ausbildung auf die staatliche Prüfung verzichten und als zertifizierter Gesundheitsberater (MV) tätig sein wollen. 


Behandlungsmethoden

Heilpraktiker/innen genießen die freie Wahl der Behandlungsmethode. Viele Kollegen und Kolleginnen spezialisieren sich später in ihrem beruflichen Werdegang schwerpunktmäßig auf bestimmte therapeutische Bereiche oder Kundengruppen, für die sie eine besondere Neigung verspüren. Die ganzheitliche Sicht, dass Körper, Geist und Seele eine Einheit bilden, drückt sich in jeder Therapieform aus. Nachfolgend nur einige Beispiele aus dem großen Spektrum der naturheilkundlichen Anwendungen:

 

Akupunktur

Aus der traditionellen chinesichen Medizin kommendes Verfahren. Mittels Einwirkung auf bestimmte Energiepunkte und Bahnen wird das Gleichgewicht des Energieflusses im Körper wiederhergestellt und Fehlerregulationen oder Blockaden beseitigt. 

 

Homöopathie

Eine informative, nichtstoffliche Therapieform, die den Körper zu der jeweils gewünschten Reaktion bzw. Regulation veranlasst. 
Die Homöopathie genießt mittlerweile großes gesellschaftliche Akzeptanz. 

 

Manuelle Therapien

Wie z.B. die Osteopathie oder die Dorn-Methode. Durch die Behandlung von Blockaden und Fehlstellungen im Muskel- und Skelettbereich werden ganzheitliche Regulationen im Körper auf allen Ebenen ermöglicht. 

 

Phytotherapie

Bezeichnet die Pflanzenheilkunde. Sie bedient sich der Kenntnis der Inhaltsstoffe, des Wesens einer Pflanze und deren Einsatzgebieten.  

 

Psychologische Beratung

Der Behandler wird aufgrund der ganzheitlichen Sichtweise immer auch die Psyche seines Patienten mit einbeziehen. Die Möglichkeiten erstrecken sich von Lebensberatung bis zu klassichen Methoden der Psychotherapie. 

 

Energetische Methoden 

Lassen Sie sich von den Möglichkeiten und Methoden energetischer und spiritueller Heilweisen überraschen, die ihren festen Platz in einem ganzheitlichen Menschenbild haben.