Zertifikate

Sie erhalten für alle besuchten Unterrichtseinheiten schriftliche Fachkundenachweise, sowie nach erfolgreicher Beendigung der Ausbildung, ein Abschlusszertifikat als Gesundheitsberater/in. Diese Nachweise können für Sie beim Ablegen der mündlich/praktischen Prüfung , als auch zur rechtlichen Absicherung in Ihrer späteren Tätigkeit nützlich sein. Sie unterliegen als HP der gesetzlichen Sorgfaltspflicht, d. h. Sie dürfen nur Therapien anwenden, die Sie fundert erlernt haben.


Zulassung und Prüfung

Die Ausbildung selbst können Sie in jedem Fall ohne bestimmte Vorraussetzungen absolvieren.

Nach erfolgreicher Ausbildung zertifizieren wir Sie als Gesundheitsberater/in (MV).

Voraussetzung für das berufs- oder gewerbsmäßige Arbeiten als Heilpraktiker/in ist das erfolgreiche Ablegen einer amtlichen Überprüfung bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt. 

 

Zulassungsvorraussetzung für die amtliche Prüfung

  • Mindestalter 25 Jahre im Prüfungsjahr
  • Gesundheitliche Eignung (z.B. Attest des Hausarztes)
  • Sittliche Eignung (Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses)
  • Mindestens Hauptschulabschluss
  • Deutscher Staatsbürger oder Bürger eines EU Landes oder der Besitz einer gültigen Aufenthaltserlaubnis bei ausländischen Mitbürgern.

Die Prüfung wird zweimal jährlich von Ihrem zuständigen Gesundheitsamt angeboten und kann beliebig oft wiederholt werden. 

Sie gliedert sich in zwei Teile:

  1. Die schriftliche Prüfung. Sie beantworten 60 Fragen im Multiple-Choice-Verfahren, von denen 45 richtig beantwortet sein müssen. Damit erhalten Sie die Zulassung zum zweiten Teil. 
  2. Die mündliche Prüfung. Sie wird vor dem Prüfungsausschuss (Amtsarzt und meist zwei Beisitzer) abgelegt und dauert in der Regel 30 bis 45 Minuten. Dieser Teil kann auch einfachere praktische Untersuchungsmethoden beinhalten. 
Unsere Ausbildungen bereiten Sie optimal auf diese Prüfung vor. 
Zusätzlich bieten wir vor jedem Prüfungstermin einen gesonderten Prüfungstrainingskurs an. 
 
 
Wesentliche Gegenstände der Überprüfung
  • Berufs- und Gesetzteskunde einschließlich rechtlicher Grenzen dre nichtärztlichen Ausübung der Heilkunde
  • Grenzen und Gefahren diagnostischer und therapeutischer Methoden
  • Grundkenntinisse der Anatomie, pathologischen Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie
  • Grundkenntnisse der allgeimeinen Krankheitslehre, Erkennung und Unterscheidung von Volkskrankheiten, insbesondere Herz-Kreislauf-Krankheiten, Stoffwechselkrankheiten, degenerative Erkrankungen sowie übertragbare Krankheiten
  • Technik der Anamneseerhebung, Methoden der mittelbaren Patientenuntersuchung
  • Erkennung und Erstversorgung akuter Notfälle und lebensbedrohlicher Zustände
  • Praxishygiene, Desinfektion/Sterilisation 
  • Injektions- und Punktionstechniken
  • Deutungen grundlegender Laborwerte